Zottels Zeug
 Fri, 10 Jan 2014 23:51:44 +0100 zuletzt bearbeitet: Fri, 10 Jan 2014 23:55:55 +0100  
As this post might be of interest for an international audience who might find it using a search engine, I'll post it in English.

Ever wondered how to write a script to post arbitrary stuff to the Red Matrix, like the output of any script or, in my case, RSS/Atom feeds? (feed2red.pl is already working, but not ready yet, I'll cover it here when it is.)

Here's how to do it in Perl. Kudos to Tazman Devil, his bash script (using curl) taught me what I had to do.

We can use the Red API for posting. That means we have to go to <server>/api/statuses/update?channel=<channel> and provide what we want to post via POST there.

So we need some kind of http client. That would be LWP::UserAgent, which I think is automatically installed with most Perl distributions, but you might have to install using your package management system first.

So, let's go:
use LWP::UserAgent;

my $red = LWP::UserAgent->new();

LWP::UserAgent has method called post to POST something at a web address. In the way I use it, it takes the URL to post to as a string and the keys and values to set as a hash reference. We need to set the key "status".

The post method will return a HTTP::Response object. We can use its methods is_error and message to handle errors.

During the following examples, I'll use red.zottel.net as the Red server and zottelszeug as the channel address—please replace that with your own values.

Ok, so let's post:
my $response = $red->post("https://red.zottel.net/api/statuses/update?channel=zottelszeug",
    [ status => "A wonderful post!" ]);
if ($response->is_error)
    {
    print STDERR "Error posting to Red: " . $response->message . "\n";
    exit(1);
    }

But wait—we have to be authenticated first! We could use OAuth here, which is complicated, or we can just provide our username and password using basic auth.

To do that, we must set the corresponding HTTP headers. We can set our default headers used by LWP::UserAgent by using its default_headers method. We give it an HTTP::Headers object, where we can conveniently set the auth headers:
my $hed = HTTP::Headers->new();
$hed->authorization_basic('<email address of Red account>', '<password>');
$red->default_headers($hed);

That's it. We're ready to post.

Here's the whole script with some variables to allow for easy adaptation:
#!/usr/bin/perl

use LWP::UserAgent;

my $redServer = 'https://yourserver.domain';
my $user = 'your@red.user'; # email address you use at Red login
my $password = 'yOuRrEdPaSsWoRd';
my $channel = 'channeltopostto'; # channel nickname as in https://yourserver.domain/channel/channeltopostto

my $status = 'I will post this message.';

my $red = LWP::UserAgent->new();
my $hed = HTTP::Headers->new();
$hed->authorization_basic($user, $password);
$red->default_headers($hed);

my $response = $red->post("$redServer/api/statuses/update?channel=$channel",
    [ status => $status ]);
if ($response->is_error)
    {
    print STDERR "Error posting to Red: " . $response->message . "\n";
    exit(1);
    }

#Red-Matrix #Perl
Olivier M.
Thu, 06 Feb 2014 22:22:03 +0100 
That is really great, and could come in handy. Still no API for posting something in the past?
zottel
 Fri, 07 Feb 2014 09:54:57 +0100 
API yes, it's actually used in this script (&created=...), but no UI.
Zottels Zeug
 Wed, 08 Jan 2014 16:52:19 +0100 zuletzt bearbeitet: Wed, 08 Jan 2014 17:02:35 +0100  
Mit @-Tags in Posts und Kommentaren kann man Leute oder Kanäle direkt ansprechen oder „erwähnen“. Der angesprochene erhält dann eine Benachrichtigung, dass er erwähnt wurde – zumindest, falls er den Beitrag überhaupt erhält, d.h. wenn man jemanden in einem Kommentar zu einem Post erwähnt, den er gar nicht erhalten hat, weil er ihn nicht sehen darf, kann er diesen Kommentar auch nicht sehen und erhält somit natürlich auch keine Benachrichtigung.
Einen Sonderstatus haben dabei Foren, also Kanäle, bei denen das Recht „Kann an alle meine Kontakte via @-Erwähnung Nachrichten weiterleiten“ gesetzt ist. Erwähnt man so einen Kanal mit @ in einem Post (nicht in einem Kommentar!), erhalten alle Kontakte des Kanals die Nachricht, auch dann, wenn die Nachricht ansonsten einen eingeschränkten Empfängerkreis hat, also nicht öffentlich ist. (Was auch bedeutet, dass die Nachricht trotzdem öffentlich im Internet sichtbar sein kann, falls die Inhalte des erwähnten Kanals allgemein öffentlich sind.)
Das war bisher schon so. Neu:

@!-Erwähnungen
Nutzt man in einem Post (nicht in einem Kommentar) @! statt @ beim erwähnen, wird der Empfängerkreis automatisch auf den so erwähnten Kanal eingeschränkt. Es passiert also das gleiche, wie wenn man eine @-Erwähnung genutzt hätte und außerdem auf das Schloss neben dem Teilen-Button geklickt hätte und den erwähnten Kanal als einzigen Empfänger ausgewählt hätte.
Das ist für zwei Anwendungsfälle sehr praktisch:
Erstens: Nur in ein Forum posten. Ich möchte einen Beitrag nur in ein Forum schreiben, nicht gleichzeitig auch an alle meine sonstigen Kontakte, die evtl. nicht Teilnehmer dieses Forums sind. Mit einer @!-Erwähnung des Forums passiert genau das, ohne dass ich dafür, wie bisher, extra auf die Seite des Kanals wechseln muss, um dort zu posten.
Zweitens: Persönliche Nachrichten. Ich möchte eine Nachricht an einen Kontakt senden, die nur er sehen kann, die aber in seiner Matrix auftauchen soll, nicht als Persönliche Mail im entsprechenden Bereich von Red. Durch die automatische Einschränkung des Empfängerkreises passiert genau das, wenn ich jemanden @!-erwähne.
Das funktioniert auch mit mehreren Empfängern und kann diesen dann auch anzeigen, wer außer ihnen selbst diese Nachricht lesen kann.

QR-Codes
Es gibt ein neues bbCode-Element: [qr]Inhalt[/qr]
Damit wird ein QR-Code erzeugt, der „Inhalt“ enthält.
Beispiel: [qr]Das ist ein wirklich toller Beispieltext![/qr] wird zu
QR-Code
#Red-Matrix
Zottels Zeug
 Mon, 16 Dec 2013 14:41:53 +0100 zuletzt bearbeitet: Mon, 16 Dec 2013 15:11:17 +0100  
Mit dem neuesten Code wird jetzt auch die Projekt-Homepage (bisher nur auf https://redmatrix.me/) auf jeden Server ausgeliefert.
Wenn man für Besucher, die direkt auf die Homepage des Servers zugreifen (hier bei mir zum Beispiel https://red.zottel.net), die Projekt-Homepage anzeigen möchte, muss man eine Shell auf dem eigenen Red-Server aufmachen, dort in das Wurzelverzeichnis der Red-Installation wechseln und folgendes eintippen:
util/config system projecthome 1
Unabhängig davon ist es übrigens möglich, ins Wurzelverzeichnis eine selbst erstellte Datei namens home.html zu legen, die solchen Besuchern angezeigt wird. Durch obigen Befehl wird dieser Mechanismus ausgeschaltet und statt dessen die Projekt-Homepage angezeigt, die sich im Verzeichnis assets befindet.
Edit: Es ist auch möglich, einen der eigenen Kanäle als Seiten-Kanal zu definieren (auf den Admin-Seiten unter Seite). Wenn man in diesem Kanal eine Web-Seite namens home anlegt, wird diese angezeigt. (Danke Tobias!)

Und noch eine Neuigkeit: Es gibt jetzt den Channel Matrixian, in dem offizielle News aus der Red-Matrix-Welt veröffentlicht werden.

#Red-Matrix
Einer von Vielen
 Fri, 11 Apr 2014 14:50:17 +0200 
Gefunden in #^http://getzot.de/:
Private Daten, Fotos noch Daten können nicht missbraucht werden.


Da passt was nicht mit:
- "noch" und
- "Daten" nach "noch" ("Dateien" gemeint?)

Vorschlag:
"Weder private Daten noch Fotos oder Dateien können missbraucht werden." oder
"Private Daten, Fotos oder Dateien können nicht missbraucht werden."
Oliver
 Fri, 11 Apr 2014 20:06:46 +0200 
grober Schnitzer ... danke, ist korrigiert
Zottels Zeug
 Fri, 13 Dec 2013 14:05:48 +0100 zuletzt bearbeitet: Fri, 13 Dec 2013 16:28:25 +0100  
Einer der wichtigsten Punkte, über die man sich vor dem Kauf eines Elektroautos den Kopf zerbricht, ist die Reichweite. Für welche Strecken kann ich ein Elektroauto eigentlich nutzen? Was geht und was nicht?
Wenn man sich nicht gerade einen Tesla leisten kann, sind die heute angebotenen Elektroautos in ihrer Reichweite recht beschränkt (je nach Modell meist zwischen 80 und 170 km nach Herstellerangabe).

Herstellerangaben
Wie bei Verbrennern auch sind die Herstellerangaben meist ziemlich weit vom tatsächlich erzielbaren Verbrauch und damit der erzielbaren Reichweite entfernt. Bei Elektroautos kommen aber noch zusätzlich Faktoren hinzu, die unter bestimmten Umständen die erzielbaren Werte weiter verschlechtern.
Zu bedenken ist außerdem, dass man es in der Praxis ja auch vermeiden möchte, so lange zu fahren, bis man wirklich stehen bleibt. Zum einen, weil die Batterie es nicht so gut findet, wenn man das zu oft macht, zum anderen, weil die letzten 5-10 km eben aus Akkuschonungsgründen bei den meisten Autos nur noch im Schneckentempo zurückgelegt werden können.
Und: Die meisten Elektroautos haben einen leistungsreduzierten Eco-Modus (oder sogar mehrere), den man auf Wunsch auswählen kann. Natürlich beziehen sich die Herstellerangaben immer auf die ökologischste Variante, die man auswählen kann.

Faktoren, die die Reichweite begrenzen
Es gibt mehrere Faktoren, die sich ungünstig auf den Verbrauch und somit auf die Reichweite auswirken. Einige davon kann man beeinflussen, andere nicht.

Steigungen: Selbstverständlich verbraucht auch ein Elektroauto auf einer bergigen Strecke mehr als im flachen Gelände. Da über die Rekuperation beim Bergabfahren zumindest teilweise Energie zurückgewonnen werden kann, ist der Unterschied sogar eher kleiner als beim Verbrenner.
Aber: Braucht man im Verbrenner 20% mehr Sprit, denkt man nicht groß darüber nach. „8,4 l/100km statt 7 l/100 km? Naja, war ja bergig.“ 80 km Reichweite statt 100 km Reichweite ist da ein ganz anderes Kaliber – das kann darüber entscheiden, ob man liegenbleibt oder nicht.
Deshalb ist es wichtig, das Elektroauto auf der eigenen Stammstrecke probezufahren, um einen realistischen Eindruck des Verbrauchs und der erzielbaren Reichweiten zu erhalten.

Geschwindigkeit: Die meisten Elektroautos haben eine feste Übersetzung, also keine Kupplung, nur einen Gang, auch kein Automatikgetriebe. Ein Elektromotor gibt das her; er kann sein Drehmoment in sehr großen Drehzahlbereichen voll ausschöpfen, ein Schaltgetriebe ist somit unnötig.
Das bedeutet aber auch, dass er bei hohen Geschwindigkeiten sehr hoch dreht, was natürlich für den Verbrauch ungünstig ist.
Autobahnfahrten können die Reichweite massiv reduzieren, weil der Verbrauch durch die hohe Geschwindigkeit stark zunimmt.
Das ist auch bei Verbrennern nicht anders, schließlich steigt der Luftwiderstand quadratisch zur Geschwindigkeit und ist ab ca. 70 km/h der größte aller Widerstände, die das Auto zur Fortbewegung überwinden muss. Bei vielen Elektroautos ist der Verbrauchsanstieg allerdings noch etwas ausgeprägter, weil der Motor in suboptimalen Drehzahlbereichen arbeitet.
Die Paradedisziplin eines Elektroautos ist auf jeden Fall der Stadtverkehr, dort ist der Effizienzunterschied zum Verbrenner noch viel gewaltiger als in den anderen Bereichen.
Was natürlich nicht heißt, dass ein Verbrenner dort die geringste Chance hätte, in Sachen Effizienz und Umweltfreundlichkeit einem Elektroauto das Wasser zu reichen.
Gerade, wenn die Reichweite knapp kalkuliert ist, werden Autobahnen aber selten zur Lieblingsstrecke von Elektromobilisten gehören.

Kälte: Vermutlich hat jeder schon einmal gehört, dass Elektroautos bei Kälte an Reichweite verlieren. Das hat mehrere Gründe.
Der wichtigste ist den meisten auf Anhieb gar nicht bewusst: Die Heizung. Im Gegensatz zum Verbrenner gibt es keine ungenutzte Abwärme, die einfach nur in den Innenraum geleitet werden muss. Wenn Wärme benötigt wird, muss sie irgendwie erzeugt werden, und das kostet Energie. Viel Energie.
Normalerweise hat die Heizung in einem Elektroauto eine Leistung zwischen 1,5 und 5 kW. Das klingt im Vergleich zu Motoren mit einer Spitzenleistung von 50 kW und mehr erst einmal nach wenig, ist es aber nicht:
Die meisten Elektroautos haben einen Verbrauch im Bereich von 15-20 kWh/100 km. Nehmen wir uns nun eine Fahrt im Stadtverkehr vor. Durchschnittsgeschwindigkeit 33 km/h, Verbrauch eher am unteren Ende der Skala, nehmen wir 15 kWh/100 km.
In einer Stunde verbraucht der Motor also 5 kWh. Eine 5-kW-Heizung, die die ganze Zeit auf maximaler Stufe läuft, verbraucht ebenfalls 5 kWh. Die Reichweite halbiert sich also.
Natürlich ist das so nicht praxisnah. Bei 5 kW dauerhafter Heizleistung wäre man nach einer Stunde gut durchgebraten; so stark läuft die Heizung mit Sicherheit nie.
Es illustriert aber gut den Zusammenhang zwischen Heizung und Reichweite. Wenn man Sorge hat, ob man noch bis zum Zielpunkt kommt, oder auch, wenn man Wert auf gute Verbrauchsdaten legt, lässt man als Elektroauto-Fahrer die Heizung lieber aus.
Zu Bedenken bei Rechnungen mit spitzem Bleistift ist aber immer: Man kann die Heizung nicht immer aus lassen. Regnerisch-kaltes Wetter führt leicht zu beschlagenen Scheiben, die oft ohne angewärmte Luft nicht mehr gut freizubekommen sind.
Zur Heizung hinzu kommt dann noch die Leistungsfähigkeit der Akkus bei Kälte. Bei Kälte steigt der Innenwiderstand, was zu einer reduzierten Kapazität und erhöhtem Verbrauch führt.
Wie deutlich dieser Effekt ist, hängt stark von der verwendeten Batteriechemie ab. Lithium-Eisenphosphat, wie etwa in meiner mia, ist eher unempfindlich, andere Technologien haben teils starke Leistungseinbußen zu verzeichnen. Deshalb wird in manchen Autos die Batterie aktiv temperiert – auch das braucht natürlich Strom, und nicht wenig. (Nebeneffekt bei solchen Autos ist, dass sie dann, ähnlich wie Verbrenner, auf Kurzstrecken im Winter exorbitante Verbräuche aufweisen, weil bei jedem Start wieder die Batterie hochgeheizt werden muss. Und der Innenraum natürlich auch, wenn man nicht auf Heizung verzichten möchte.)
Um noch eines draufzusetzen, sollten Akkus unterhalb bestimmter Temperaturen nicht geladen werden, weil das die Lebensdauer stark verkürzen würde. Deshalb reduzieren die meisten Elektroautos die Rekuperation oder schalten sie ganz ab, wenn die Batterietemperatur unter einen bestimmten Wert fällt – was wiederum zu Lasten der Reichweite geht.
Bei den bisherigen Temperaturen bis etwa -5 °C habe ich bei meiner mia keine großen Reichweiteneinbußen feststellen können, sie lagen im Bereich unter 5 km. Allerdings heize ich auch nur, wenn ich das wegen beschlagener Scheiben muss, und die mia steht nachts in der Garage, so dass ich auch bei Temperaturen unter Null bisher nie mit einem unter 0 °C abgekühlten Akku losgefahren bin. Und, wie gesagt, Lithium-Eisenphosphat ist niedrigen Temperaturen gegenüber recht tolerant.
Kurzum: Kalte Temperaturen reduzieren die Reichweite, und zwar je nach Fahrzeug, Situation und gewünschtem Komfort sehr deutlich.

Batterie-Alterung: So ein Akku hat nicht das ewige Leben, wie jeder weiß, der etwa über mehrere Jahre regelmäßig ein Notebook benutzt hat.
Natürlich ist das nicht direkt vergleichbar, weil bei Autos viel mehr Wert auf eine lange Lebensdauer gelegt wird. So wird z.B. oft nicht die gesamte Kapazität genutzt, sondern nur Ladestände z.B. zwischen 20% und 90%. Dadurch lässt sich die Lebensdauer deutlich verlängern. Auch die Batterie-Chemie ist oft eine andere als die in Notebook-Zellen und hat eine bessere Zyklen- und Altersbeständigkeit.
Trotzdem: Wer ein Elektroauto kauft, muss auch im Blick haben, dass die Reichweite mit den Jahren immer weiter sinken wird.
Von der zu erwartenden Zyklenzahl allein sind die meisten Elektroauto-Akkus so ausgelegt, dass sie zu allermindest 150.000–200.000 km überleben sollten (teilweise deutlich mehr), bevor die Kapazität auf 80% der ursprünglichen Kapazität abgesunken ist.
Hinzu kommt aber noch die zyklenunabhängige Alterung, die heute noch niemand so richtig einschätzen kann.
Wahrscheinlich wird man die meisten Elektroautos 8-10 Jahre fahren können, bis man nur noch 80% Akku-Kapazität zur Verfügung hat. Wenn man dazu Rechnungen anstellt, sollte man aber vielleicht sicherheitshalber nur von fünf Jahren oder weniger ausgehen.
Dann ist der Akku nicht kaputt. Man kommt aber nicht mehr so weit wie zu Beginn. Und im Winter reicht es dann vielleicht nicht mehr für die Stammstrecke.

Was sich nicht auswirkt
Es gibt landläufig die Vorstellung, dass Zusatzverbraucher wie Licht, Radio oder Sitzheizung die Reichweite zusätzlich begrenzen.
Das ist Unsinn. Diese Einrichtungen liegen alle unter 200W im Stromverbrauch. Gegenüber meist über 10 kW für den Motor im Fahrbetrieb fällt das überhaupt nicht ins Gewicht.

Fazit
Die Reichweite ist ein Thema, das viele Elektroauto-Käufer umtreibt – und zu Recht, wie ich gezeigt habe. Das liegt vor allem daran, dass die meisten heute angebotenenen Elektroautos mit recht mickrigen Batterien ausgestattet sind – und daran, dass die erreichbaren Reichweiten je nach Situation massiv schwanken können.
Tatsächlich kann daher alles jenseits der reinen Kurzstrecke zum Rechenexempel werden, das man vor dem Kauf aber auch durchexerzieren sollte, um letztlich ein zufriedener Elektroauto-Fahrer zu werden.
Als Faustregel könnte man sagen: Liegt die regelmäßig benötigte Reichweite jenseits von etwa 35-40% der Herstellerangabe, sollte man zumindest zu rechnen anfangen und das Auto auch unter reellen Bedingungen (eigene Strecke, wenn möglich im Winter) testen.

Zum Schluss ein Beispiel aus der Praxis:
Meine mia ist vom Hersteller mit einer Reichweite von 120 km angegeben. Wenn man bis 60 km/h sehr vorsichtig im Eco-Modus die Batterie komplett leerfährt, ist das durchaus erreichbar.
Über Land sind im Eco-Modus ca. 90-100 km, ohne eco-Modus ca. 80-95 km realistisch (mehr im Stadt- und vor allem im Stadtrandverkehr mit vielen Tempolimits, aber wenigen Ampeln). Auch im Winter, allerdings ohne Heizung.
Mit wirklich tiefen Temperaturen unter -10 °C habe ich bisher keine Erfahrung.

#Elektroautos
Foo Bar
 Fri, 13 Dec 2013 19:39:20 +0100 
@zottel: deckt sich mit meinen Erfahrungen. http://michael.meer.name/index.php/20-erfahrungen-mit-einem-elektroauto

Sämtliche Bilder fehlen leider in meinem Blog seid dem letzten Update. Doch anstelle das nun zufixen werde ich wohl auch meine eigene Webseite auf Red umstellen. Ich brauche bloss Zeit...
Zottels Zeug
 Wed, 11 Dec 2013 12:05:17 +0100 zuletzt bearbeitet: Fri, 13 Dec 2013 09:14:00 +0100  
Und wieder eine neue Rubrik: Elektromobilität heute.
Wer heute vor dem Kauf eines neuen Autos steht, hat häufig auch die Idee im Kopf, dass es doch auch ein Elektroauto werden könnte.
Leider sind fundierte Informationen über Elektromobilität sehr dünn gesät. Der Verkäufer aus dem Autohaus hat keine Ahnung und würde sowieso lieber einen Verbrenner verkaufen, weil die Marge beim Elektroauto mies ist, und das Folgegeschäft mit der Wartung auch. Die „Fachpresse“ glänzt mit grenzenlosem Dilettantismus bis hin zu krassen Fehlinformationen. Und man kennt auch noch keinen, der selbst ein Elektroauto hat.
Wirklich gute Informationen zum Thema gibt es momentan fast ausschließlich in Internetforen und einigen wenigen Blogs.
Dieses Blog soll dazugehören.
In der Reihe Elektromobilität heute möchte ich Informationen aus der Praxis zusammenschreiben, über Vor- und Nachteile von Elektroautos, Reichweite, Batterien, Ladesysteme und so weiter, die eine erste Orientierung für den Elektroauto-Interessenten bieten können.
Den Anfang macht heute ein Post über Informationsquellen, die oft gar nicht so einfach zu finden sind. An diesen Stellen findet man gute Informationen zum Thema Elektroauto:

Blogs
wattgehtab.com, goingelectric.de und mein-elektroauto.com: Allgemeine Informationen aus der Elektromobilität, Informationen zu neuen Autos etc., keine subjektiven Praxiserfahrungen.
zoepionierin.de und danzei.de: Subjektive Praxiserfahrungen von Zoé-Fahrern und weitere Elektroauto-Informationen.
elektroautor.com: Allgemeine Infos (Österreich), dazwischen einige Zoé-Erfahrungen.
Außerdem gibt es noch einige interessante Umbau-Blogs, die für den 0815-Autokäufer allerdings weniger relevant sein dürften.

Foren
Neben einigen Foren zu speziellen Modellen (Tesla, Twizy …) ist momentan eigentlich das einzige ernstzunehmende Forum das von goingelectric.de.

Gebrauchte Elektroautos
Bisher findet man gebrauchte Elektroautos (außer evtl. den Twizy von Renault) noch kaum auf den üblichen Autoportalen wie Autoscout24 oder mobile.de.
Die beste Adresse ist im Augenblick elektroauto-forum.de, anders als der Name vermuten lässt kein Forum, sondern ein Kleinanzeigenmarkt. Die Benutzerführung ist grottenschlecht (Preis nicht sichtbar, ohne dass man die Anzeige aufmacht, Suche nach Preis maximal vierstellig etc.pp.), aber mehr und bessere Gebrauchtangebote für Elektroautos gibt es nirgends sonst.

Ladesäulen-Verzeichnisse
LEMnet
goingelectric.de

Wenn du Vorschläge für weitere Links hast, freue ich mich über eine Nachricht oder einen Kommentar!

#Elektroautos
Zottels Zeug
 Tue, 10 Dec 2013 15:35:45 +0100 zuletzt bearbeitet: Wed, 11 Dec 2013 10:52:14 +0100  
Eine neue Rubrik in diesem Blog: Neues aus der Red-Matrix. Darin werde ich in unregelmäßigen Abständen darüber berichten, was es an interessanten neuen Dingen und Features in der Red-Matrix gibt.
Hier der erste entsrechende Post mit einigen Entwicklungen aus den letzten Monaten.

Kanal-Quellen
Es ist jetzt möglich, Posts aus anderen Kanälen zu importieren, sofern diese das erlauben. Dabei kann auch nach Stichwörten gefiltert werden.
Diese Feature macht vor allem dann Sinn, wenn man einen zentralen Kanal anbieten möchte, der alle Posts enthält, die man in verschiedenen eigenen Kanälen veröffentlicht. Außerdem kann man dadurch die Reichweite guter Quellen erhöhen, indem man sie selbst weiterverteilt – wobei man natürlich darauf achten sollte, die eigenen Kontakte nicht mit zu vielen Posts zu nerven, die aus zig verschiedenen Quellen zusammengeklaubt sind.
In Zukunft wird es evtl. auch möglich sein, Atom- und RSS-Feeds als Quellen zu benutzen. Natürlich muss man dabei darauf achten, ob man das auch darf. Mike Macgirvin, der Hauptentwickler, war zuletzt noch nicht ganz sicher, ob er das implementieren soll, und von den anderen Entwicklern hat sich noch niemand gemeldet.
Edit: Weil eben schon eine entsprechende Nachfrage kam, hier noch folgende Ergänzung:
Wie nutze ich dieses Feature?
1. Voraussetzung: Damit du einen Kanal als Quelle nutzen kannst, muss er dir das Recht „Kann meine "öffentlichen" Beiträge als Quellen von Kanälen verwenden“ gegeben haben.
2. Du musst unter „Zusätzliche Funktionen“ die „Kanal-Quellen“ aktiviert haben.
3. Dann gibt es eine neue Sektion in den Einstellungen namens „Kanal-Quellen“, wo du die Quellen einstellen kannst.

Darstellung der Channel-Seite ohne Javascript
Wegen des allgmeinen Aufbaus von Red war es bisher nicht möglich, die Seiten, auf denen sich Posts befinden, ohne Javascript zu betrachten. Somit konnten sie auch von Suchmaschinen nicht indiziert werden, was natürlich vor allem für Blogs wie diesen hier keine guten Voraussetzungen waren.
Das wurde jetzt gefixt – die channel/xxx-Seite kann jetzt ohne Javascript betrachtet werden, und mehr ist für Suchmaschinen ja auch nicht relevant.
Eine Nutzung von Red ganz ohne Javascript ist bisher nicht möglich. Wirklich nötig wäre das meiner Ansicht nach nur für Leute, die allgemein kein Javascript nutzen wollen. Das ist für mich (der ich die JS-freie Version der Channel-Seite gebaut habe) kein ausreichender Grund, um mir die Mühe zu machen, und trvial wäre das nicht.

Die Matrix in Comanche
Comanche ist ein Teil des Unterbaus von Red, den Mike jetzt nach und nach realisiert. Ziel ist, eine Art Seitenbeschreibungssprache für Red-Seiten zu bekommen, die sehr mächtig ist und die individuelle Gestaltung beliebiger Seiten auf einem Red-Server ermöglicht. Dass Comanche schon jetzt sehr mächtig ist, hat Mike jetzt bewiesen: Die Matrix (die network/-Seite) ist jetzt schon in Comanche programmiert. Solche Möglichkeiten stehen in Zukunft jedem zur Verfügung, der Seiten in Red gestalten will.

#Red-Matrix
Zottels Zeug
 Mon, 27 Jan 2014 12:22:52 +0100 
Ich bekomme das, was ich erwarte. Aber es sucht vielleicht an mehr Orten als Du denkst? Der Treffer kann auch mitten im Namen des Kanals sein (wenn ich „vi“ eintippe, finde ich sinnvollerweise auch Dich, obwohl Dein Kanal-Name vi nur enthält und nicht damit beginnt).
Einer von Vielen
 Mon, 27 Jan 2014 13:22:43 +0100 zuletzt bearbeitet: Mon, 27 Jan 2014 13:23:34 +0100  
Komisch, heute scheint das irgendwie anders/besser zu funktionieren als am Freitag (?) Da hatte ich nämlich ums Verrecken Channel One nicht gefunden / abonieren können.

Wie auch immer. Es funktioniert jetzt wie erwartet.

[update] Zottels Zeug ist jetzt auch drin ;-)
Zottels Zeug
 Mon, 14 Oct 2013 10:44:34 +0200 
Eine ziemlich umfangreiche Liste alternativer Netzwerkprojekte findet sich hier: https://github.com/rossjones/alternative-internet

Es ist so ziemlich alles dabei, von sozialen Netzwerken über Chat-Netze, Darknets, Filesharing, umfassendere Projekte wie Red bis hin zu Währungen wie Bitcoin.

Sehr umfangreich, wohl die kompletteste Liste, die ich bisher gesehen habe.

#Internet #Privatsphäre
 Internet  Privatsphäre
Einer von Vielen
Tue, 10 Dec 2013 16:43:24 +0100 
Hallo Zottel, gute Idee hier mit dem Blog.

Gleich eine Frage/Anmerkung: Wie importiere ich Kanalquellen und was genau? Oft wird in der RED-Matrix vorausgesetzt, dass Vorgänge selbsterklärend sind. Jeder läuft dann los und forscht/probiert allein.
Zottels Zeug
 Tue, 10 Dec 2013 16:46:22 +0100 
Du wolltest wahrscheinlich eigentlich im neuesten Post kommentieren? :-) Ich editiere den entsprechenden Post jetzt und schreibe es noch dazu.
Zottels Zeug
Wed, 02 Oct 2013 09:49:29 +0200 
Heute morgen war es knapp über Null.

Ich bin zufrieden: Von 90-95 km ist die Reichweite nur auf 88-93 km abgesunken, obwohl ich über weite Strecken auch die Heizung genutzt habe (die allerdings durchaus etwas kräftiger sein dürfte).

So muss das sein.

#mia #Elektroautos
 mia  Elektroautos
Zottels Zeug
Tue, 01 Oct 2013 16:49:53 +0200 zuletzt bearbeitet: Wed, 02 Oct 2013 09:50:07 +0200  
Nachdem ich vor ein paar Wochen endlich ein Angebot für eine mia gefunden hatte, das tatsächlich bezahlbar war, habe ich nach eine Probefahrt noch etwas überlegt, bin dann aber den Schritt gegangen und habe den Kauf gewagt.

Bild/Foto

Letzten Donnerstag in der Früh habe ich sie zugelassen und fahre seitdem glücklich mit ihr durchs Frankenland.

In den nächsten Monaten werde ich in loser Folge immer wieder über das Auto berichten, auch die einzelnen Punkte dieses Artikels weiter vertiefen.

Hier erst einmal die bisherigen Eindrücke:

Fahrspaß

Riesengroß. Vor allem, wenn man den eco-Modus abgeschaltet lässt, ist die Beschleunigung beachtlich.

Ich will hier nicht behaupten, der Abzug sei mit den maximal 24 PS besser als der eines Autos mit 150 PS. Aber es geht schon flott los, und dank fehlender Schaltpause fährt einem selten jemand davon.

Bis ca. 60 oder 70 km/h jedenfalls, danach kämpft sich die mia nur noch langsam höher. Bergauf wird es schon vorher öfter mal etwas zäh. Hier sind die Fahrleistungen in etwa so wie die des smart cdi (mit 30 kW), den ich einmal hatte, oder die des Erdgas-up von VW, den ich kürzlich progefahren habe. Beide bieten höhere Endgeschwindigkeiten und somit bessere Beschleunigungswerte ab etwa 70 km/h aufwärts, sind dafür beim Beschleunigen aus dem Stand weniger spritzig.

Für Stadt und Landstraße gut geeignet, zum Verkehrshindernis wird man höchstens auf Bundesstraßen, wo alle mit mindestens 110 km/h unterwegs sind. Autobahn ist möglich, wenn man sich an die LKWs hält. Fährt man beim Einfahren auf die Autobahn bergauf, könnte das evtl. zu Schweißausbrüchen führen.

Verarbeitung, Komfort

Plastik überall, auch außen an der Karosserie, die man laut Bedienungsanleitung übrigens nicht in der Waschanlage reinigen lassen darf. Der Dachhimmel und die Innenverkleidung sind mit Plastikstiften befestigt. Praktisch, weil bei Bedarf leicht abzunehmen, macht aber nicht unbedingt einen wertigen Eindruck.

Der Fahrkomfort allerdings kann sich durchaus sehen lassen. Für ein Fahrzeug mit so kurzem Radstand wirklich gut gelungen, eine völlig andere Erfahrung als etwa der Twizy von Renault. Ganz toll ist natürlich das Konzept mit den drei Sitzen: Die Fondpassagiere können ihre Beine am Fahrersitz vorbeilegen und haben somit trotz winzigem Auto mehr Platz als in manchem Mittelklassewagen.

Schade ist allerdings, dass die Rückenlehne des Fahrersitzes nicht verstellbar ist. Das ist ein Detail, das nun wirklich nicht fehlen sollte. Die vorhandene Einstellung passt mir zwar ganz gut, aber etwas steiler dürfte es doch sein – leider nicht realisierbar. Da der Sitz auf der Batterie montiert und somit sehr flach ist, wird es wahrscheinlich auch nicht so einfach sein, Ersatz dafür zu bekommen.

Reichweite und Verbrauch

Das vermutlich wichtigste Thema für jeden Elektroautokäufer.

Um es kurz zu sagen: Ich hatte mit etwas besseren Werten gerechnet, aber dafür, dass meine Strecken fast nur über Land führen und ich somit häufig mit 80-95 km/h unterwegs bin, ist es durchaus in Ordnung.

Ich habe natürlich noch keine große Datenbasis, aber bisher, bei Temperaturen zwischen 8 °C und 20 °C, sieht es so aus:

Im eco-Modus:
Reichweite ca. 95-100 km (gefahrene km + angezeigte Restreichweite)
Verbrauch ab Steckdose ca. 14,5 kWh/100 km

Ohne eco-Modus:
Reichweite ca. 90-95 km
Verbrauch ab Steckdose ca. 15,1 kWh/100 km

Licht wirkt sich praktisch nicht aus, Heizung hatte ich bisher fast nicht an.

Wichtig: Diese Werte gelten so nur für meine Strecke und meine Fahrweise! Bei niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten sind sicher bessere Werte erreichbar – solange es nicht zu sehr bergauf geht und man auch nicht ständig beschleunigen und wieder bremsen muss. Im Stadtverkehr wird sich der eco-Modus auch deutlicher auf Reichweite und Verbrauch auswirken, etc.

Fazit

Tolles Auto!

Ich bin gespannt, wie es im Winter aussehen wird, wie sehr Heizung und verringerte Kapazität an der Reichweite knabbern werden. Denn einmal in der Woche muss ich 75 km schaffen, bevor ich wieder die rettende Steckdose erreiche. Wenn das ohne größere Probleme klappt, bin ich hochzufrieden mit meiner mia.

#mia #Elektroautos
 Elektroautos  mia
Zottels Zeug
Wed, 18 Sep 2013 12:05:22 +0200 zuletzt bearbeitet: Wed, 02 Oct 2013 09:50:21 +0200  
Nachdem ich in meinem alten Blog bei blogger.com seit langer Zeit nichts mehr geschrieben habe und ohnehin von Google weg wollte, habe ich jetzt endlich den Schritt gewagt und starte mein neues Blog auf einem Red server.

Klar – Red ist noch in Entwicklung, und eigentlich fehlt noch so manches, was für ein Blog eigentlich wichtig und gut wäre. Aber es ist mehr als genug für einen Anfang.

Hier also mein neues Blog! Bin gespannt, wie es sich entwickelt.

#Blog
 Blog